#21 Martin erzählt von seinen Sucht-Erfahrungen, sein Leben als Punk auf der Straße und Hausbesetzungen

Mein heutige Gast ist Martin, ein Tourguide von SUPERTRAMPS.

Supertramps kennt ihr vielleicht bereits aus meinem vorherigen Podcast – dem Wiener Sozial Pod (Folge #29).

SUPERTRAMPS ist ein Sozialprojekt, das alternative Stadtführungen in Wien anbietet. Ehemals obdachlose Menschen zeigen als  wahre Stadtexpert*innen die Stadt von einer ganz anderen Seite. Sie geben einen sowohl authentischen und ehrlichen Einblick in die Stadt, als auch in ihr eigenes persönliches Leben und eigene Lebensgeschichte.

Unter dem Titel „Peter Punk im Wiener Nimmerland leitet mein heutiger Gast seine Touren durch Wien. Martins Tour startet beim Wiener Karlsplatz und zieht sich bis zum Haus des Meeres.

Für die Podcastfolge habe ich mich mit ihm auf der Capistranstiege im 6. Wiener Gemeindebezirk getroffen, wo auch seine Tour vorbeigeht.

„Quer durch U-Bahn Passagen, versteckte Parks und charmante Gassen, zeichnet er seine Jahre als Wiener Straßenkind nach. Dabei erfahren wir, wie er diese „sorglose Straßenkindheit“ durch Drogen und Alkohol in die Länge ziehen konnte, um die verlorene Zeit als gelangweiltes Dorfkind aus lieblosem Elternhaus nachzuholen. In diesem Sinne ist seine Tour ein Rückblick in seine abenteuerliche Vergangenheit.“ (https://supertramps.at/peterpunk/)

Für den Sozial Pod gibt er uns sozusagen seine exklusive, private Podcast Tour durch sein Leben.

 

 

Über SUPERTRAMPS

  • Website
  • E-Mail: office@supertramps.at
  • Telefonnummer: +43 660 77 343 22
  • Hierkönnt ihr Touren buchen
  • Hier findet ihr mehr Infos zu den verschiedenen Guides & deren besonderen Touren
  • Facebook
  • Instagram

–> Hier geht’s zum erwähnten Video über die Hausbesetzung, rund und die Pizza Punks: „Pizza Brot statt Wohnungsnot“ 

#20 Queer Base: Wie geht es LGBTQI-Geflüchteten in Österreich?

Heute zu Gast sind 2 engagierte Mitarbeiter*innen von Queer Base:

  • Cécile Balbous
    &
  • Fedaa Alarnaout

„Seit den 80er Jahren ist es möglich in Österreich Asyl aufgrund seiner sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zu stellen.

Über die Organisation:

Queer Base ist eine Beratungsstelle für geflüchtete Menschen, die aufgrund ihrer Sexualität oder Geschlechtsidentität in ihrem Herkunftsland verfolgt oder diskriminiert werden.

Queer Base befindet sich in der Türkis-Rosa-Lila Villa im 6. Bezirk in Wien. Diese Türkis-Rosa-Lila Villa ist ein Community-Zentrum für Lesben, Schwule und Trans-Personen in Wien.

Dort finden regelmäßige Beratungen statt, rund um das Thema Asyl & LGBTQIA.

Neben der Rechts-, Sozial- und Coming Out Beratung, gibt es auch noch zahlreiche Workshops und Schulungen. Was aber auch ganz wichtig ist, dass hier auch viel Platz zum Vernetzen und Verweilen in der Community geboten wird. Ein gewisser Safe Space sozusagen.

Über das und noch viel mehr – auch zur momentanen politischen Lage und Bewegungen – werde ich mich in dieser Podcastfolge mit meinen 2 Gästen unterhalten.

„LGBTQ-Geflüchtete haben nicht viele soziale Kontakte. Sie dürfen nicht arbeiten, sie haben (…) vielleicht einen Platz beim Deutschkurs, aber das ist es dann auch schon. (…) In der Coronakrise ist es dann noch weniger geworden.“

Kontaktdaten von Queer Base:

  • Website
  • E-Mail: asylum@queerbase.at
  • Telefonnummer:+43 664/6594171
  • Öffnungszeiten
    • Montag: 11.00 – 17.00 Uhr
      Dienstag: 11.00 – 14.00 Uhr
      Mittwoch: 11.00 – 17.00 Uhr
      Donnerstag: 15.00 – 18.00 Uhr
  • Kontaktadresse: 
    • Linke Wienzeile 102,
      1060 Wien
  • Facebook
  • Instagram
  • Hier Spenden

„Auch wenn wir sehr viele Rechte in Österreich haben, gibt es noch homophobe und transphobe Menschen. Und die sind auf der Straße, und auch beim BFA (Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl).“

 

#19 Hemayat: Kostenlose Psychotherapie für traumatisierte Menschen

Hallo und herzlich willkommen nach einer kurzen Sozial Pod Lockdown Pause.
Heute bin ich aber wieder zurück, mit einer weiteren spannenden Folge.

Es geht um die Organisation Hemayat und deren psychotherapeutische Unterstützung von traumatisierten Menschen.

Dazu habe ich Frau Dr. Nora Ramirez Castillo zu Gast.
Sie arbeitet als Psychologin bei Hemayat.

„Hemayat ist immer ein Stück weit auch Abbildung dessen unser KLientel, was gerade an den Krisenherden in der Welt passiert.“

Über die Organisation:

Hemayat ist ein Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende in Wien.

Der Verein bietet traumatisierten Menschen sowohl psychotherapeutische, psychologische als auch medizinische Unterstützung an.

Warum der Name Hemayat?
Hemayat kommt aus der arabischen Sprache und bedeutet übersetzt: Betreuung oder Schutz.

Den Verein gibt es nun seit 1995, feiert heuer also sein Viertel-Jahrhundert-Jubiläum und wurde seit Stunde Null auch mit zahlreichen Ehrenpreisen ausgezeichnet, wie dem „Bruno Kreisky Preis für Menschenrechte“ im Jahr 2011.

Die Klient*innen von Hemayat kommen aus den verschiedensten Ländern, bis zu 47 Herkunftsländer wurden im letzten Jahr gezählt. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig davon, ob jemand krankenversichert ist, oder nicht.

“Sehr oft ist es der Wunsch der Klienten, wenn sie hierher kommen, dass sie vergessen möchten, was passiert ist.”

Fragen über Fragen:

  • Warum wurde Hemayat genau vor 25 Jahren gegründet?
  • Welche Themen waren vor 25 Jahren und auch heute prägend?
  • Wie kommen die Menschen zu Hemayat?
  • Wie sieht der Therapiealltag aus?
  • Wie wirkt sich die Traumatisierung im Alltag aus?
  • Wie lange dauert für gewöhnlich eine Betreuung?
  • Was kann ein realistisches Therapieziel für Folter- und Kriegsüberlebende sein?
  • Welche spezielle Ausbildung braucht es, um in dem Kontext von Traumatisierungen zu arbeiten?
  • Welche Herausforderungen hat der Verein in Corona-Zeiten?
  • Wie sieht Online-Therapie aus? Und kann das überhaupt funktionieren?
  • Psychotherapie für Alle: ist das realistisch?

… und noch viel mehr Fragen…

“Genau mit diesm Gap muss man mit dieser Haltung begegnen: Ich war noch nie in einem Kriegsgebiet.”

Kontaktdaten von Hemayat:

  • Website
  • E-Mail: office@hemayat.org
  • Telefonnummer:+43 1 216 43 06
  • Öffnungszeiten
    • Mo & Mi & Fr: 8.00 – 13.00 Uhr
    • Di & Do: 13.00 – 17.00 Uhr
  • Kontaktadresse: 
    • Sechsschimmelgasse 21
      1090 Wien
  • Facebook
  • Hier Spenden

 „Hemayat ist im Moment meine Heimat.“ (Zitat einer Klientin)

Ein Therapieraum für Kinder und Jugendliche bei Hemayat

 

#18 Wie sieht Soziale Arbeit in der Straffälligenhilfe aus?

„Der Zwangskontext (…) hat damit zu tun, dass die Menschen Hilfe bekommen, die sie nicht freiwillig aufsuchen.“

Fragen über Fragen:

  • Wie sieht Soziale Arbeit in einer Justizanstalt aus?
  • Was versteht man genau unter Zwangskontext & Bewährungshilfe?
  • Welche Erwartungen und Herausforderungen haben Sozialarbeiter*innen im Justiz-Kontext?
  • In welchem Spannungsfeld stehen Sozialarbeiter*innen zwischen Justiz, den Häftlingen & der Gesellschaft?
  • Wie kann gerechte Täter*innen-Arbeit aussehen?
  • Wie betroffen sind die Haftanstalten von der Corona Krise?
  • Und wie kann Social & Physical Distancing tatsächlich in diesen Justizanstalten funktionieren?

„Die Soziale Arbeit (…) arbeitet Großteils mit Gesichtsschildern – und nicht mit Masken, sodass man einfach sichtbar bleibt, weil es ganz wichtig ist – vor allem in dem Bereich – weil Menschen sonst schwer einschätzbar sind.“

Das und noch viel mehr in der heutigen Informationssendung zum Thema „Soziale Arbeit in der Straffälligenhilfe”.

„Es geht darum zu schauen, warum ist da jemand in diese Situation geraten?! Das heißt nicht, ihn von der Schuld zu befreien, oder zu sagen – ist eh gut – sondern sich damit auseinanderzusetzen.“

Ich habe das Interview – coronaklassich von Home Office zu Home Offie – mit Frau Ulrike Plaschka geführt. Sie ist Professorin an der FH Campus Wien, Professorin an der STa Christiana und war jahrelang in der Bewährungshilfe bei NEUSTART als Sozialarbeiterin tätig.

Buch- und Filmempfehlungen:

Mehr Infos zum Werbepartner: 

https://www.audible.de/?source_code=PNHFAP02004082000D8

Mehr Infos zum Sozial Pod: 

#17 Footprint – Gewaltschutz in Zeiten der Coronakrise

Auf unserem Sozial Pod – Instagram Kanal haben wir einen Aufruf gestartet, dass uns soziale Vereine & Organisationen schreiben sollen: denn soziale Berufe sind ebenso systemerhaltende Berufe, denen nicht nur geklatscht werden soll!

Der Sozial Pod versucht diesen Vereinen eine Plattform zu bieten.
Footprint war einer dieser Vereine, die sich bei uns gemeldet haben, worüber wir sehr, sehr froh sind!

Footprint ist eine Beratungs- und Betreuungsstelle für Betroffene von Frauenhandel und häuslicher Gewalt, mit dem Sitz in Wien.
Das Thema häusliche Gewalt ist ein großes Thema, das durch die Corona Krise mittlerweile auch mehr Aufmerksamkeit in den Medien bekommt. Gottseidank. Aber damit auch nicht genug!

Heute im Interview zu Gast ist Hannah Gasser. Sie ist die Gründerin & Obfrau von Footprint.

Fragen über Fragen:

  • Wofür setzt sich der Verein konkret ein?
  • Warum braucht es den Verein so unbedingt?
  • Was bedeutet Frauenhandel eigentlich und was können wir uns darunter konkret in Österreich vorstellen?
  • Wie kann die Dunkelziffer von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, verringert werden?
  • Was sollten wir über Frauenhandel & häusliche Gewalt wissen?
  • Wie geht es den betroffenen Frauen & Mädchen in der Corona Krise?
  • Wie geht es auch dem Verein unter der Corona Krise?
  • Was können wir – als nicht Betroffene – aktiv tun?
  • Und was soll konkret geändert & verbessert werden?

Nur noch zur Transparenz – oh Wunder oh Wunder – sowohl Hannah, als auch ich sitzen beim Interview in unserem eigenen Home Office, und nehmen das Interview -wohl coronaklassisch – in Abstand auf…

Kontaktdaten von Footprint:

  • Website
  • E-Mail: office@footprint.or.at
  • Telefonnummer: +43 (0)677 637 88 112
  • Sozial- und Rechtsberatung (mit Terminvereinbarung):
    • Montag & Dienstag: 9-19:30 Uhr
      Mittwoch & Donnerstag: 9-16 Uhr 
  • Kontaktadresse: 
    • Gumpendorferstraße 65, 1060 Wien
  • Facebook ; Spezial-FB-Gruppe: “Nicht allein”
  • Instagram
  • Hier Spenden
  • Hier gibt’s die T-Shirts

 

#16 Sprungbrett – Wie sieht feministische Jugendarbeit in der Corona-Krise aus?

Nach unserem Sozial Pod Aufruf auf Instagram – welche Auswirkungen die Corona Krise auf soziale Einrichtungen hat –  hat sich unter anderem der Verein Sprungbrett bei uns gemeldet, denn auch hier sind die Auswirkungen groß!

Von Home Office zu Home Office habe ich mit der Beraterin Katharina Grossmann ein Interview geführt.

Sprungbrett? Das ist eine Informations- und Beratungsstelle für Mädchen* und junge Frauen, mit einem vielfältigen Angebot:

Neben Beratungsgesprächen gibt es auch noch zahlreiche Workshops zum Thema Berufsorientierung, es gibt Selbstverteidigungskurse, bis hin zu Kursangeboten wie youngFIT und dem Mädchen-Berufs-Zentrum oder Trainings in der Produktionsschule Spacelab Girls.

Aber ebenso gibt es spezielle Angebote sowohl für Lehrkräfte und Schulen, als auch für Eltern, und Betriebe.

© Brigitte Gradwohl

Fragen über Fragen:

  • Wie ist die Beratungsstelle genau aufgebaut?
  • Wie können die jungen Frauen konkret unterstützt werden?
  • Welche Themen kommen häufig vor?
  • Wie betrifft die Corona Krise konkret diese feministische Beratungs- und Informationsstelle?
  • Unter welchen Herausforderungen steht sowohl die Einsatzstelle, als auch die jungen Frauen selbst?!
  • Kann Telefonberatung überhaupt funktionieren?
  • Welche Chancen bzw. Gefahren stecken in der Krise, bezüglich Feminismus & feministischer Mädchenarbeit?
    –> Das und noch viel mehr, hört hier in der heutigen Folge…

Für uns ist auch klar, wenn es die Situation erfordert und die Mädchen in ganz schweren Krisen sind, oder einfach Notfälle sind, ist schon klar, dass wir auch persönlich mit ihnen sprechen, unter der Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen.

Kontaktdaten:

Ich wünsch mir, dass viele Firmen – sobald es wieder losgeht – im Blick haben, dass hier ganz starke junge Frauen kommen, denen tolle Lehrstellen angeboten werden soll.

© Brigitte Gradwohl

#15 Coronahelper – Eine solidarische Initiative zum Unterstützen

„Coronahelper ist praktisch diese direkte Nachbarschaftshilfe, die durch Zettelaushänge im Haus plakatiert worden ist, eben für Risikopersonen: einkaufen zu gehen, tägliche Erledigungen zu machen, einfach solidarisch zu sein und mitzuhelfen. Und Coronahelper ist das praktisch in Website-Form.„

Uns alle hat es plötzlich erreicht.
Ich höre noch meine Corona Späße vom Februar, aber die Späße sind mir wirklich alle ausgegangen.
Die Späße drehen sich nun mehr rund um Klopapier & Nudeln. Aber das war’s dann auch schon.

Und darum soll es heute auch nicht gehen.

Es war Freitag, der 13., und ich hab mit meiner Mitbewohnerin sehnsüchtigst auf Kurz – naja eher auf die Pressekonferenz – gewartet. Was wird passieren?!

Lebensmittelläden bleiben offen, aber das öffentliche Leben wird drastisch eingeschränkt.

Meine Gedanken schossen nur so herum. Was tun? Was machen?

Ja – ich bin nicht gefährdet, aber das einzige, was ich tun kann, ist, daheim zu bleiben?! That’s all?!

Das war mir keine befriedigende Antwort. Und dann bin ich durch meine Mitbewohnerin und ihren Studienkollegen auf Coronahelper gestoßen.

Coronahelper ist ein Projekt, das gefährdeten Menschen in Zeiten der Corona Krise bei Lebensmittel- und Medikamentenbesorgung, aber auch bei Postabholung  & Tierbetreuung unterstützt.

Und das alles ganz schnell aus dem Boden gestampft. Eine Plattform, die denjenigen Menschen hilft, die tatsächlich zur gefährdeten Corona-Gruppe zählen.

„Es ist eine Initiative, und die bleibt Non-Profit.”

Was genau dahinter steckt, wie der Initiator Alex Wieser das alles so schnell umsetzen konnte, wie auch du dich einsetzen kannst und wie es weitergeht?

Das und noch viel erfährst du in der 15. Spezial Podcastfolge #Sozial Pod Aktuell!

Hier kannst du dich bei Coronahelper anmelden!

KONTAKT CORONAHELPER:

Coronahelper.eu genannt: bewusst EU, weil nicht nur bei österreichischen Grenzen die Solidarität aufhören sollen, sondern darüber hinausgehen soll.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:

 

Bis bald und bleibt’s g’sund!

Eure Maria vom Sozial Pod

#14 Claudia Stöckl – Das Sozial Pod Porträt

Heute zu Gast im Sozial Pod ist Claudia Stöckl, gebürtige Wienerin und vielen bekannt als die Ö3-Sonntagsstimme bei der Radiosendung „Frühstück bei mir“, wo sie seit 23 Jahren mit bekannten Persönlichkeiten über bewegende Geschichten und Erfahrungen spricht.

Dass hinter Frau Stöckl noch viel mehr steckt, als DIE Sonntagsstimme, die über Frühstücksweckerl mit bekannten Stars sitzt, hat sie bewiesen.

Seit 2006 ist sie die Obfrau vom Verein ZUKI – Zukunft für Kinder, der Straßenkinder in indischen Gebieten eine Chance für eine nachhaltige Schulausbildung und ärztlicher Versorgung bietet.

Wir sprachen über Ihre Kindheit, warum Sie im Journalismus gelandet ist, was sie selbst von ihren „Frühstück bei mir“ Gästen gelernt hat und auch ganz viel über die Arbeit von ZUKI und Ihrem Zugang zu Ihrem sozialen Engagement.

Claudia_Stoeckl_SozialPod

Weiterführende Informationen & Links:

Erwähnte Bücher:

ZUKI Kontakt & Unterstützen:

Heutige *Podcastempfehlung*:

Den Sozial Pod Unterstützen

Vielen Dank! 🙂

#13 FAQ: Was bedeutet Entwicklungszuammenarbeit?

Soziale Arbeit in Österreich wird weitergedacht…
Wir blicken über den österreichischen Tellerrand hinaus…

Heute versuchen wir gemeinsam mit Sophia Stanger, der Leiterin von WeltWegWeiser – ein Projekt getragen von Jugend Eine Welt – das komplexe & große Thema der Entwicklungszuammenarbeit so einfach wie möglich anzugehen und ein paar Begriffe rund um diesen Themenblock zu beleuchten.

Fragen, über Fragen im Podcast:

  • Wie setzt sich Österreich für andere Länder ein, wenn es um das Thema Armutsbekämpfung, Frieden & Klimaschutz geht?
  • Was steckt hinter der ADA?
  • Was machen die SDG’s genau?
  • Wie nachhaltig sind Freiwilligeneinsätze im Ausland tatsächlich?
  • Was versteht man unter dem Begriff White Saviorism?
  • Und wie kann Nachhaltigkeit bei einem internationalen Einsatz mitgedacht werden?

 

Weiterführende Informationen:

 

Film- und Buchempfehlungen:

 

Kontakt WeltWegWeiser:

  • Homepage
  • Adresse: Münichreiterstraße 31 / 1130 Wien
  • Telefon: +43/1/8790707-0
  • E-Mail: info@weltwegweiser.at
  • Facebook


Heutige Podcast-Empfehlung:

–> „Erzähl mir von Wien“, von Edith Michaeler und Fritzi Kraus.

In dem Podcast erkunden die beiden auf ihren gemeinsamen Spaziergängen Wiener Grätzl und deren Besonderheiten.

Ein äußerst sympathischer Podcast, leicht zum Hören und trotzdem lernt man dabei immer etwas neues über Wien. Ein klarer, persönlicher Favorit von mir 🙂

Sozial Pod Unterstützen:

#12 Care Day Aktionstag – Gleiche Chancen für Care Leaver

Am 21. Februar 2020 war der Sozial Pod live dabei bei einem wichtigen Aktionstag im Wiener Rathaus: dem Care Day „Be The Change – Gleiche Chancen für Alle“.

Die Plattform Jugendhilfe 18+, mit Beteiligung des neu gegründeten Vereins Careleaver Österreich, bringen den “Care Day” erstmals nach Österreich.

Care Leaver

Der Begriff bezeichnet junge Menschen, die einen Teil ihres Lebens in Fremdunterbringung verbracht haben und sich im Übergang in ein selbständiges Leben befinden. Meist erfolgt dieser Schritt mit der Volljährigkeit, also im Alter von 18 Jahren, zu einem Zeitpunkt, wann die Kinder- und Jugendhilfe nicht mehr zuständig ist und die jungen Erwachsenen damit auf sich alleine gestellt sind.

Und genau deshalb gibt es diesen Aktionstag.

Die österreichweite Plattform Jugendhilfe 18+ ist vor 3 Jahren gegründet worden und hat das Ziel eine Chancengleichheit für junge Erwachsene aus der Jugendhilfe im Vergleich zu den anderen jungen Menschen zu erreichen. Zu dieser Plattform gehören 16 (!) Organisationen, die praktische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe leisten. Sie stellen fünf wichtige Forderungen, die bei einer Erneuerung der Hilfen für junge Erwachsene in der Jugendhilfe beachtet werden müssen.

Im 1. Teil dieser Sendung hört ihr Petra Gabler.

Sie ist die Obfrau des Selbstvertretungsverein „Care Leaver Österreich“.

Kleine Korrektur zum Interview:
Dass junge Menschen durchschnittlich mit 26 das 1. Mal von zu Hause ausziehen, ist ein Durchschnittswert für die EU, und nicht für Österreich. Länder wie Italien, Spanien und Griechenland beeinflussen durchaus stark diese Durchschnittszahl.

 

Im 2. Teil kommt Maximilian Ullrich zu Wort, ein Vorstandsmitglied der FICE Austria.

FICE steht für International Federation of Educative Communities und sieht sich als internationaler Verein, der sich mit zahlreichen Projekten für gefährdete Kinder mit speziellen Bedürfnissen, sowie Kinder und junge Leute einsetzt, die außerhalb ihrer Familie betreut werden.

 

Maximilian Ullrich

©Volkshilfe Wien, John K.

Weiterführende Informationen:

Diese Sozial Pod Spezialausgabe fand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Volkshilfe Wien statt.